UV STANDARD 801

Um einen für den Verbraucher verlässlichen UPF (UV Protection Factor) zu ermitteln, müssen die besonderen Anforderungen berücksichtigt werden, denen ein Sonnenschutztextil beim Gebrauch ausgesetzt ist.

Bei Kleidung beeinträchtigen die Dehnung des Gewebes beim Tragen, Feuchtigkeit durch Schweiß oder Wasser sowie die Abnutzung beim Gebrauch den Sonnenschutzfaktor. Auch während und nach der Pflege wird dieser beeinflusst. So wird das textile Material im Rahmen der Prüfung in definierter Weise gedehnt, angefeuchtet, gewaschen, sowie einer mechanischen Beanspruchung unterzogen (s. Abbildung 1).

Bei Beschattungstextilien beeinträchtigen Dehnung, Wetter (Sonne und Regen), sowie Feuchtigkeit den Sonnenschutzfaktor.
Die Schutzzeit wird durch diese Gebrauchsbedingungen teilweise drastisch reduziert (oder kann sogar nahezu vollständig verloren gehen), was sich, um Beeinträchtigungen beim Träger/Nutzer zu vermeiden, auch beim ausgewiesenen UPF widerspiegeln muss (Vergleich siehe Abbildungen 2 und 3).

Entsprechend empfiehlt die Prüfgemeinschaft für angewandten UV-Schutz, für alle Arten von Bekleidung und Beschattungstextilien die Messung des UV-Schutzfaktors nach dem UV STANDARD 801, der die ungünstigsten Trage-/Nutzungsbedingungen zugrunde legt (worst case szenario).




1: Hier wird das Textil mit Hilfe einer Spannvorrichtung in definierter Weise vor der Messung gedehnt.




2: UV-Schutzfaktor (Messwert) eines Badeanzugs aus Elasthan unter Gebrauchsbedingungen



3: UV-Schutzfaktor (Messwert) eines farbigen T-Shirts aus Baumwolle unter Gebrauchsbedingungen




4: Mit Hilfe des „Martindale Abrasion Tester“ wird die mechanische Beanspruchung von Textilien simuliert.

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Diese Kleidung ist von hoher Qualität und bietet Sicherheit

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