UV-Messmethoden

UV STANDARD 801 Bei der Bestimmung des UPF gemäß UV STANDARD 801 wird von einer maximalen Strahlungsintensität mit dem Sonnenspektrum in Melbourne, Australien, am 1. Januar eines Jahres (also auf dem Höhepunkt des australischen Sommers) und dem empfindlichsten Hauttyp beim Träger ausgegangen. Die Prüfung erfolgt unter Berücksichtigung von Gebrauchsbedingungen.

Beim australisch-neuseeländischen Standard (AS/NZS 4399) hingegen erfolgt die Messung nur am neuwertigen textilen Material in ungedehntem und trockenem Zustand. Zugrunde gelegt wird hier ebenfalls das Sonnenspektrum im australischen Melbourne vom 1. Januar.

Da sich das Sonnenspektrum auf der Nordhalbkugel von demjenigen in Australien unterscheidet, kommt bei der Messmethode nach der europäischen Norm EN 13758-1 das Sonnenspektrum von Albuquerque in New Mexico, USA zum Einsatz, das in etwa dem in Südeuropa entspricht. Ansonsten gelten die Prüfbedingungen des AS/NZS 4399, d. h. die Ermittlung des UPF erfolgt am neuen, ungedehnten und trockenen Textil.

In den USA werden UV-Tests vielfach nach dem amerikanischen Standard AATCC 183 durchgeführt. Wie bei der europäischen Norm wird das Sonnenspektrum von Albuquerque/New Mexico zugrunde gelegt. Analog zum australisch-neuseeländischen und europäischen Standard erfolgt die Messung am neuwertigen textilen Material.

Da die Standards AS/NZ 4399, EN 13758-1, AATCC 183 die besondere Gebrauchsbeanspruchung weder bei Bekleidung noch bei Beschattungstextilien berücksichtigt, ist der danach ermittelte Sonnenschutzfaktor nicht verlässlich. Einzig der UV STANDARD 801 bietet sicheren Sonnenschutz auch in nassem & gedehnten Zustand.

Für weitere Informationen schreiben Sie uns bitte per E-Mail an info@uvstandard801.de

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